Abenteuer Spielplatz Koserow
Abenteuer Spielplatz Koserow
Ein Blick aus unserm Rattenwagen auf den Spielplatz an der Ausgrabungsstätte.
Spielplatz Ausgrabungsstätte Koserow
Unsere Ausgrabungsstätte mit Spielplatz inklusive Rutsche, ein Ort voller Erlebnisse.
Ausgrabungsstätte Koserow
Überblick über die Ausgrabungsstätte mit Rutsche. Tische und Stühle aus Holz als Sitzgelegenheit.
Spielplatz Ausgrabungsstätte Koserow
Möglichkeit zur Standort Auswahl

Spielplatz Ausgrabungsstätte für Kinder

geschlossen

Im unserem Erlebnis-Dorf auf Usedom, das am 19. März 2016 eröffnet wurde, gibt es einen besonderen Spielplatz zum Thema Archäologie. Vor dem Bau wurden alte Funde aus der Steinzeit erwartet, doch es wurden keine entdeckt. Trotzdem wurde die Idee aufgegriffen, und es entstand ein Abenteuerbereich, in dem Kinder spielerisch Archäologen sein können. Auf 860 m² gibt es viel zu entdecken, ausprobieren und beobachten – eine spannende Mischung aus Spiel und Wissen.

Brief vom Grabungsleiter an Erdbär Karlchen

Für:      Grabungsleiter Erdbär Karlchen
Datum: 23.08.2014  11:25:01 CET
Von:      Prof. Sandkorn /Universität Greifswood
Thema: Bodendenkmalschätze in Koserow

Lieber Freund,
ich habe gehört, dass Du ein Erlebnis-Dorf in Koserow bauen möchtest. Das finde ich sehr spannend! Du musst dort unbedingt sehr vorsichtig mit Deinem Bagger sein! Es ist sehr gut möglich, dass Du dort im Boden Hinweise auf eine Besiedlung aus der Jungsteinzeit findest. Zum Beispiel dunkle Stellen im Boden, das könnte eine Feuerstelle gewesen sein. Noch fantastischer wäre es, wenn Du Scherben von der Trichterbecher-Kultur finden würdest.

Lieber Erdbär Karlchen, ruf mich unbedingt an, wenn Du was findest, damit wir es gemeinsam fotografieren und archivieren können. Das Denkmalamt wird staunen und sich über die Fundstücke freuen.

Gutes Gelingen wünscht Dir 
Dein alter Freund Prof. Sandkorn

Schon gewusst?

Am 19.03.2016 wurde auf der Insel Usedom ein neues Erlebnis-Dorf eröffnet. Vor Baubeginn wurden vom Bodendenkmalamt Grabungen vorgenommen. Deren Vermutungen bzgl. einer Besiedlung in der Neusteinzeit konnten sich allerdings nicht bestätigen. Die Ausgrabungen sollten Fundstücke aus der „Trichterbecherkultur“ hervorbringen - einer Klassifikation der Jungsteinzeit nach der kulturellen oder regionalen Verzierung der Keramikfunde.

Dieser Umstand wurde in die Gestaltung des Neubaus aufgenommen. Mehrere Erlebnis-Bereiche zum Thema „Archäologische Ausgrabung“ entstanden, wofür eigens Trichterbecher rekonstruiert wurden. Die Spielbereiche stellen auf 860 m² die verschiedenen Aufgaben von Archäologen dar. Sie sind eine Mischung aus Entdecken, Bespielen, Informationen und Beobachten.