An der 16. Warnemünder Sandwelt 2026 wirken internationale Sandkünstlerinnen und Sandkünstler aus ganz Europa mit. Mit dabei sind Zigmunds Vilnis aus Lettland, Artem Samoylov und Arsentyi Samoylov aus der Ukraine, Vladimir Bludnik aus Polen, Ainārs Zigniks aus Lettland sowie Edith van de Wetering und Wilfred Stijger aus den Niederlanden. Gemeinsam bringen sie ihre ganz eigene Handschrift, langjährige Erfahrung und kreative Vielfalt mit nach Warnemünde und machen das Karls Pier7 zu einer beeindruckenden Bühne für Sandskulpturenkunst auf höchstem Niveau.

Spektakuläre Sandskulpturen live erleben
Im März 2026 verwandeln internationale KünstlerInnen Karls Pier 7 in eine faszinierende Sandkunst-Galerie, die am 30. März eröffnet wird.
Othmar weiß, wie’s geht!
Es ist gar nicht so leicht, die riesigen Skulpturen mit hoher Detailtreue aus dem gelben Element enstehen zu lassen. Vor allem die kleineren Buddelexperten unter euch kennen das Problem, dass Sandburgen am Ende meist nicht die Gestalt annehmen, die sie sollten. Und dazu auch nicht so lange heile bleiben wie gewünscht. Weil Karls Sandfigurenausstellung aber nun mal ein halbes Jahr Regen, Sturm und hoffentlich auch vielen Sonnenstrahlen standhalten soll, mussten wir uns was überlegen. Oder vielmehr Othmar, der sich in den letzten Jahren zum Spezialisten für diese Art von Kunstwerken gemausert hat und manchmal auch selbst den Spachtel in die Hand nimmt.
Auf das Material kommt es an
Eine der Grundvoraussetzungen, damit unsere Künstler vernünftig arbeiten können, ist natürlich guter Sand. Karls Sandfiguren-Sand kommt extra aus einer ganz bestimmten Region Deutschlands, nämlich aus dem brandenburgischen Niederlehme. Der Sand, der hier in riesigen Gruben gefördert wird, hat diese besondere eckige Kornstruktur, die es braucht, um gut bindig zu sein. Nicht so wie Ostseesand, dessen Korn durch die Bewegung im Wasser rundliche Formen annimmt und sich deshalb nur ganz schwer verdichten lässt.