Sandwelt Warnemünde Pier7 2021
Sandwelt Warnemünde Pier7 2021
Sandwelt Warnemünde Pier7 2021 Gruppenfoto
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11. Warnemünder Sandwelt

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Ab 16.4. tägl. 10-19 Uhr geöffnet

Nach einem Jahr Pause können wir es kaum noch erwarten: Am 16. April beginnen endlich die neuen Arbeiten an unserer elften Sandfigurenausstellung im Pier7 an Warnemündes Kaikante. Diesmal nehmen wir euch mit auf eine aufregende „Reise ins Ungewisse“. Unter diesem Titel begeben sich unsere internationalen Künstler auf die Spuren von bekannten Entdeckern und mutigen Seefahrern, die einst auf alten Holzschiffen neue Welten eroberten. Doch seid auch gewarnt vor berüchtigten Piraten, die überraschend euren Seeweg queren und vor wirklich gar nichts zurückschrecken. Da können wir nur von Glück reden, dass Karlchen stets beschützend an eurer Stelle ist – aufgrund des 100. Geburtstags von Karls hat sich unser Erdbär nämlich höchstpersönlich zu den Sandfiguren gesellt … Die fabelhafte Open-Air-Ausstellung ist bis zum 31. Oktober täglich und wie immer kostenlos zu bestaunen.

Weltbeste Sandburgenbauer am Werk

Wir haben keine Mühen gescheut und unter größtem Aufwand und natürlich unter Einhaltung aller Hygiene- und Pandemieschutzregeln einige der besten Sandmodellierer der Welt an die Warnowmündung geholt. Darunter sind auch wieder bekannte Gesichter, die bereits in Thermo-Jacke und mit Kettensäge an manchen unserer Eiswelt-Skulpturen Hand angelegt haben. Zum Beispiel der Bildhauer Andrius Petkus, der bereits als Rekordhalter für die größte Eisskulptur im litauischen Vilnius Bekanntheit erlangte. Oder die niederländische Künstlerin Susanne Ruseler, die 2018 auf dem Petersplatz in Rom an der Gestaltung einer riesigen Krippe aus 700 Tonnen Sand beteiligt war.  Weitere Teilnehmer sind Marielle Heessels aus den Niederlanden, Leonardo Ugolini aus Italien, Dmitry Klimenko aus Russland sowie Wiaczeslaw Borecki aus Polen.

Othmar weiß, wie’s geht!

Es ist gar nicht so leicht, die riesigen Skulpturen mit hoher Detailtreue aus dem gelben Element enstehen zu lassen. Vor allem die kleineren Buddelexperten unter euch kennen das Problem, dass Sandburgen am Ende meist nicht die Gestalt annehmen, die sie sollten. Und dazu auch nicht so lange heile bleiben wie gewünscht. Weil Karls Sandfigurenausstellung aber nun mal ein halbes Jahr Regen, Sturm und hoffentlich auch vielen Sonnenstrahlen standhalten soll, mussten wir uns was überlegen. Oder vielmehr Othmar, der sich in den vergangenen fast 20 Jahren zum Spezialisten für diese Art von Kunstwerken gemausert hat und manchmal sogar noch selbst den Spachtel in die Hand nimmt. 

Auf das Material kommt es an …

Eine der Grundvoraussetzungen, dass unsere Künstler vernünftig arbeiten können, ist natürlich guter Sand. Karls Sandfigurensand kommt extra aus einer ganz bestimmten Region Deutschlands, nämlich aus dem brandenburgischen Niederlehme. Der Sand, der hier in riesigen Gruben gefördert wird, hat diese besondere eckige Kornstruktur, die es braucht, um gut bindig zu sein. Nicht so wie Ostseesand, dessen Korn durch die Bewegung im Wasser rundliche Formen annimmt und sich deshalb nur ganz schwer verdichten lässt.

… und auf die richtige Technik

Da aber auch der spezielle Sand aus Brandenburg nicht ohne Zutun die nötige Pappigkeit und Haltbarkeit besitzt, wird noch etwas Wasser benötigt. Hier kommt es auf die richtige Mischung an und damit wird es dann kompliziert. Zu viel Nass heißt, der Sand zerfließt und mit ihm später das gesamte Kunstwerk. Zu wenig Wasser bringt den Nachtteil mit sich, dass aufgrund der fehlenden natürlichen Klebestoffe keine Modellierung möglich ist. Der Sand würde zerfallen. Den notwendigen Rückhalt für die tonnenschweren Rohlinge gibt ein massives Holzgerüst. Die Lattenkonstruktionen sorgen an den bis zu drei Meter hohen und sechs Meter breiten Figuren für Stabilität, damit Wettereinflüsse den Kunstwerken später nichts anhaben können. Denn es wäre doch sehr schade, wenn rund 100 Stunden Arbeit, die jede einzelne Sandskulptur durchschnittlich von ihren Erschaffern fordert, für die Katz‘ wären.

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